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Das Mausoleum des Bischofs (Vladika) Danilo steht auf dem Orlov krš, dem felsigen Hügel über dem südwestlichen Rand des Cetinjsko polje, direkt hinter dem Kloster Cetinje. Danilo gründete das neue Kloster und die Dynastie Petrović-Njegoš; sein Grabmal entstand 1896 zum 200. Jahrestag der Herrschaft der Dynastie. Es ist ein steinerner Sarkophag unter einem offenen Baldachin auf vier schlanken Säulen, unter ihm breitet sich Cetinje aus. Zusammen mit dem Njegoš-Mausoleum auf dem Lovćen ist es eines der beiden Grabmäler der Dynastie über der alten Hauptstadt und das bei Weitem leichter erreichbare.

Das Mausoleum auf seinem Hügel über Cetinje
Das Mausoleum auf seinem Hügel über CetinjeFoto: Adam Jones, Ph.D., CC BY-SA 3.0

Anreise

Der Orlov krš erhebt sich direkt hinter dem Kloster. Eine asphaltierte Straße führt von Südwesten auf das Plateau, man kann also bis zum Mausoleum fahren; zu Fuß sind es vom Kloster etwa 1 km und 12 Minuten bergauf, vom Zentrum Cetinjes 1,1 km und etwa 14 Minuten. Mit dem Auto liegt das Zentrum 1,7 km entfernt (etwa 5 Minuten). Cetinje selbst liegt 36,7 km und etwa 49 Minuten von Podgorica, 30,6 km und etwa 43 Minuten von Budva und 53 km (etwa 1 Std. 11 Min.) von Kotor entfernt. Die Zeiten sind Fahrzeiten bei freier Straße, ohne Verkehr.

Der Weg zum Mausoleum auf dem Orlov krš
Der Weg zum Mausoleum auf dem Orlov kršFoto: Milica Buha, CC BY-SA 4.0

Sehenswertes

  • Der Sarkophag aus Stein, mit einem Kreuz und Reliefsymbolen weltlicher und geistlicher Macht sowie einem Reliefmedaillon des Bischofs aus Bronze.
  • Der Baldachin auf vier schlanken Säulen, sein Gewölbe mit goldenen Sternen auf blauem Grund bemalt.
  • Der Blick über das Cetinjsko polje, die Dächer des Klosters und die Stadt.
Die verzierte Seite des Grabmals
Die verzierte Seite des GrabmalsFoto: Aktron, CC BY-SA 4.0

Besuch

Das Mausoleum steht im Freien auf einem künstlich angelegten Plateau am nordöstlichen Rand des Hügels, so platziert, dass man es von der Stadt aus sieht.

Geschichte

Danilo, der Erste aus dem Haus Petrović-Njegoš, baute zwischen 1701 und 1704 das neue Kloster Cetinje am Fuß des Hügels, auf dem er heute ruht. Begraben wurde er im Kloster Podostrog bei Budva. 1853, unter Fürst Danilo, wurden seine Gebeine nach Cetinje überführt. Das Mausoleum folgte 1896 zum 200. Jahrestag der Herrschaft der Dynastie: Die Idee stammte von Prinzessin Jelena, der späteren Königin von Italien, der Entwurf von einem französischen Architekten, der vor Ort als Fruše überliefert ist, der Stein aus Ljubovići. Die Arbeiten leitete der Ingenieur Andrija Radović, mit Handwerkern aus Korčula und aus Montenegro.

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Fragen

Wer war Bischof Danilo?

Der Metropolit, der 1701-1704 das neue Kloster Cetinje baute und die Dynastie Petrović-Njegoš begründete.

Warum wurde das Mausoleum 1896 gebaut?

Zum 200. Jahrestag der Herrschaft der Dynastie. Seine Gebeine lagen bereits seit 1853 in Cetinje.

Kann man hinauffahren?

Ja, eine asphaltierte Straße führt von Südwesten auf das Plateau. Zu Fuß ist es vom Kloster etwa 1 km.

Geschichte

  1. 1701-1704

    Das neue Kloster

    Metropolit Danilo, der Erste der Dynastie Petrović-Njegoš, baute das neue Kloster Cetinje am Fuß des Orlov krš.

  2. 1853

    Gebeine nach Cetinje überführt

    Danilo war im Kloster Podostrog bei Budva begraben worden; unter Fürst Danilo wurden seine Gebeine nach Cetinje gebracht.

  3. 1896

    Bau des Mausoleums

    Errichtet zum 200. Jahrestag der Herrschaft der Petrović, auf Anregung von Prinzessin Jelena (später Königin von Italien), nach dem Entwurf eines französischen Architekten, der vor Ort als Fruše überliefert ist, aus Stein aus Ljubovići; der Ingenieur Andrija Radović leitete die Arbeiten mit Handwerkern aus Korčula und Montenegro.

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