Die Trebjesa ist der bewaldete Parkhügel von Nikšić, und an ihrem Südfuß steht die Gedenkstätte der Stadt für die 32 Partisanen und Antifaschisten, die die italienischen Besatzer dort am 9. Mai 1942 erschossen, unter ihnen Ljubo Čupić. Die heutige Anlage, eröffnet am 17. September 1987, dem 43. Jahrestag der Befreiung der Stadt, ist eine etwa 20 m hohe Betonskulptur, deren runde Front einem Zahnrad gleicht, mit einem fünfzackigen Stern darin. Ringsum liegen 32 runde Tafeln aus schwarzem Stein, eine für jeden Zahn, mit den eingravierten Namen, und vorn eine hohe schwarze Tafel mit Inschrift. Es ist die dritte Gedenkstätte an diesem Ort, und noch heute werden hier jedes Jahr am 9. Mai Kränze niedergelegt.
Anreise
Die Gedenkstätte steht am Südfuß der Trebjesa, im Parkwald, der das Ende des Hügels umschließt. Vom Zentrum von Nikšić sind es zu Fuß etwa 1,9 km und 23 Minuten. Mit dem Auto liegt Nikšić 52,1 km und etwa 1 Std. 2 Min. von Podgorica entfernt, und der Gedenkpark Grahovo, die andere große Partisanengedenkstätte der Gemeinde, liegt 47,6 km und etwa eine Stunde entfernt an der Straße zur Bucht von Kotor.
Sehenswertes
- Die 32 Tafeln, rund und aus schwarzem Stein, jede mit dem Namen und den Lebensjahren eines der am 9. Mai 1942 Erschossenen.
- Die zahnradförmige Skulptur mit ihrem Stern und die hohe schwarze Tafel vorn mit den Jahren 1941-1945 und einer Widmung an den Mut der Kämpfer.
- Der Park Trebjesa selbst, der Parkwald der Stadt rund um den Hügel.
Geschichte
Die Erschießung vom 9. Mai 1942 war eine Vergeltungsaktion, angeordnet vom italienischen Kommando in Nikšić: Die 32 wurden erschossen und in einem Massengrab am Fuß des Hügels begraben. Die erste Markierung, eine in einen Felsblock eingelassene Marmortafel, ist auf den 13. Juli 1952 datiert; sie nennt 29 Tote. 1961 ersetzte sie ein Denkmal aus zwei 11 m hohen Betonarmen, das Mitte der 1980er-Jahre abgerissen wurde, um Platz für die heutige Anlage zu schaffen. Der Bildhauer Ljubo Vojvodić aus Nikšić entwarf die neue Gedenkstätte, eröffnet am 17. September 1987; sie wird auch Bogdan Bogdanović zugeschrieben, dem Architekten des Freiheitsdenkmals in Berane. Nach den 1990er-Jahren verfiel die Anlage und wurde 2016 beschädigt, doch sie bleibt der Ort des jährlichen Gedenkens am 9. Mai.
In der Nähe
- Festung Bedem, die osmanische Festung in der Stadt.
- Gedenkpark Grahovo, das Denkmal für Sava Kovačević an der Straße zur Küste.
- Kloster Ostrog, in der Felswand über dem Zeta-Tal Richtung Podgorica.
- Weitere Gedenkstätten in Montenegro.
Fragen
Wer sind die 32?
Partisanen und Antifaschisten, die am 9. Mai 1942 am Fuß der Trebjesa von italienischen Truppen hingerichtet wurden. Ihre Namen stehen auf den 32 schwarzen Tafeln, darunter der von Ljubo Čupić.
Wer hat die Gedenkstätte entworfen?
Der Bildhauer Ljubo Vojvodić aus Nikšić, für die am 17. September 1987 eröffnete Anlage. Sie wird auch Bogdan Bogdanović zugeschrieben.
Wie komme ich hin?
Zu Fuß vom Stadtzentrum zum Südfuß der Trebjesa: etwa 1,9 km und 23 Minuten.
Geschichte
9. Mai 1942
Die Erschießung
32 Partisanen und Antifaschisten, unter ihnen Ljubo Čupić, wurden am Fuß der Trebjesa von italienischen Truppen hingerichtet.
1952
Tafel
Eine in einen Felsblock eingelassene Marmortafel, datiert auf den 13. Juli 1952, markierte den Ort.
1961
Erstes Denkmal
Ein Denkmal aus zwei 11 m hohen Betonarmen, Mitte der 1980er-Jahre abgerissen.
17. September 1987
Heutige Anlage
Eröffnet zum 43. Jahrestag der Befreiung von Nikšić: ein zahnradförmiger Sockel mit 32 schwarzen Steintafeln mit den Namen, vom Bildhauer Ljubo Vojvodić aus Nikšić, auch Bogdan Bogdanović zugeschrieben.
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Quellen
Spomenik Database, Nikšić (secondary) · Wikipedia, List of Yugoslav World War II monuments and memorials in Montenegro (secondary, unreferenced) · National Tourism Organisation of Montenegro, Cities of Montenegro (Trebjesa park forest) · OSRM routing (car and foot, OpenStreetMap data, ODbL; times without traffic)








