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Die Serpentinenstraße von Kotor ist die alte österreichisch-ungarische Straße, die von Škaljari oberhalb von Kotor zum Krstac-Pass und weiter nach Njeguši und Cetinje hinaufführt. Die Tourismusorganisation Kotor empfiehlt, von Cetinje auf diesem Weg anzureisen, wegen der vielen Aussichtspunkte über der Bucht; Žanjev do ist der erste nach Njeguši. Die beiden Tourismusorganisationen nennen eine unterschiedliche Zahl von Kehren: die von Kotor 25, die von Cetinje 32.

Die Bucht von Kotor von der Serpentinenstraße aus
Die Bucht von Kotor von der Serpentinenstraße ausFoto: Alen Ištoković, CC BY 3.0

Wie viele Kehren

  • Die Tourismusorganisation Kotor (Artikel über Škaljari): Die alte Straße von Škaljari nach Njeguši ist für ihre 25 Kehren mit Blick auf die Bucht bekannt.
  • Die Tourismusorganisation Cetinje: 32 Serpentinen trennen Kotor vom Lovćen.
  • Eine Sekundärquelle (Wikipedia, mit Verweis auf die Matica crnogorska) nennt im Text 25 und in einer Bildunterschrift 23.
Eine der Kehren der alten Straße mit einer steinernen Brüstung
Eine der Kehren der alten Straße mit einer steinernen BrüstungFoto: Milica Buha, CC BY-SA 4.0

Die Zählungen unterscheiden sich vermutlich darin, wo sie beginnen und enden. Keine amtliche Quelle nennt die Länge der Straße oder die Höhe des Krstac; OpenStreetMap verzeichnet den Sattel auf 937 m, was kein amtlicher Wert ist.

Was belegt ist

  • Der Abschnitt Cetinje-Krstac (Njeguši) wurde 1879-1881 gebaut und ist die älteste befahrbare Straße Montenegros (eine Sekundärquelle mit Verweis auf die Matica crnogorska, 2012).
  • Die Panoramaroute „Meer und Höhen“ der Nationalen Tourismusorganisation (283 km) führt über Kotor-Tivat-Lovćen-Cetinje; die NTO rät bei den Panoramarouten von großen Wohnmobilen und unerfahrenen Wohnmobilfahrern ab.
  • Im Nationalpark Lovćen blickt der Aussichtspunkt Kuk auf 1.348 m auf die Bucht von Kotor hinab; der Rundweg des Parks zum Kuk ist 14 km lang, etwa 4 Stunden. Der Krstac selbst gehört zu den Aussichtspunkten, die der Park als über markierte Wege erreichbar nennt.

Wo man anhält

An der Kreuzung Trojica oberhalb von Škaljari teilen sich die Straßen: eine nach Vrmac, eine zur österreichisch-ungarischen Festung Goražde, nach Mirac und Njeguši und eine hinunter in die Ebene von Grbalj. Weiter oben nennt die Tourismusorganisation Kotor Žanjev do als ersten Aussichtspunkt nach Njeguši in Richtung Tal und als besten Ort, um die Bucht darunter zu überblicken. Die anderen Haltebuchten an den Kehren haben keine amtlichen Namen oder Koordinaten.

Eine Haltebucht an der Serpentinenstraße, an der Fahrer für den Ausblick anhalten
Eine Haltebucht an der Serpentinenstraße, an der Fahrer für den Ausblick anhaltenFoto: Andrzej Wolinski, CC BY-SA 3.0

Die NTO empfiehlt ihre Panoramarouten nicht für große Wohnmobile oder unerfahrene Wohnmobilfahrer.

Die Leiter von Kotor

Der alte Saumpfad von Kotor hinauf Richtung Krstac, bekannt als Leiter von Kotor (Kotorske skale), wird nur in Reisequellen beschrieben, die sich bei der Zahl der Kehren widersprechen; deshalb wird er hier nicht beschrieben. Die Festung des heiligen Johannes ist der ummauerte Aufstieg über der Altstadt, und die Seilbahn Kotor-Lovćen ist der andere Weg hinauf auf die Seite des Lovćen.

In der Nähe

Die Straße hinauf: Jezerski vrh und das Njegoš-Mausoleum (1.657 m), die 420 m lange Zipline bei Njeguši und die Mountainbike-Runden des Parks.

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